Stefanie Schlesinger - Pressestimmen:

...sie hat eine eine wunderbare Sopranstimme und weiß mit den Blue Notes ganz leicht und dennoch prägnant zu spielen. Die Art wie sie es singt, lässt einen ganzen Abend lang aufhorchen. Ihr Funny Valentine atmet den Geist Chet Bakers, ohne ihn zu kopieren, und bei You Don't Know What Love is entfernt sie sich von den großen Vorbildern, ohne die Atmosphäre der Komposition zu verletzen.
(Frankfurter Rundschau 8/2002)

... die sich mit viel Engagement und einer zärtlich melancholischen Stimme in die Herzen ihres Jazzpublikums singt. Federleicht schwebt sie auf ihren vorgetragenen Melodien und zeichnet ein Stimmungsbild einzigartiger Schönheit voll warmer weicher Farben.Mit erstklassigen Songs im Gepäck und einem hochkarätigen Quintett im Hintergrund sorgt sie für absoluten Hörgenuß.
(Jazzpodium 10/2002)


...wie gut, dass es Enja Records gibt. Die schicken mit Stefanie Schlesinger eine Interpretin ins Rennen, deren Stimme hängen bleibt. ... präsentiert Stefanie Schlesinger ein erstaunliches Repertoire. ... Diese desperativ wirkende Melancholie, die mich tatsächlich auch an die Art Chet Bakers zu erinnern vermag, findet ihren Höhepunkt im Sondheim Klassiker " send in the Clowns". Seit Krusty dem Clown hat mich keine Interpretation dieses Stückes derart angerührt wie hier von Stefanie Schlesinger.Eine musikalische Visitenkarte, die es in sich hat und die man nicht so schnell vergisst.
(Bluenightclub 9/2002)

...geradezu sensationell: das internationale Debütalbum "What Love Is" von Stefanie Schlesinger. Durch ihre technische Sicherheit und durch eine ungewöhnliche Sensibilität findet sie zu einer ganz eigenen Magie. Stefanie Schlesinger meistert schwierige und deshalb selten gehörte Stücke mit Bravour und mit ihrem fragil-melancholischem Balladengesang vermag sie zu Tränen zu rühren. Der Vokal Jazz braucht mehr Stefanie Schlesinger !
(Amazon 9/2002)

...außergewöhnliches Gefühl für Fremdsprachen und hervorragende Diktion gesellen sich zur angenehmen Anmut ihres Singens. Das macht die Größe ihres feinen, grazilen, vor allem aufrichtigen Jazzgesanges aus.
(Rondo 10/2002)

...das Konzert der phantastischen Sängerin Stefanie Schlesinger in der Kulturfabrik. Kein Schnickschnack, keine Effekthascherei. Jedes Wort kommt klar, rein und sanft. Es ist die Verbindung von Vokaltechnik, musikalischer Feinfühligkeit und beseeltem Balladen-Repertoire. Mit ihrer Liebe zum Detail vermag sie das Publikum zu erreichen und zu berühren.
(Augsburger Allgemeine 10/2002)

...kann sich qualitativ nahtlos zwischen die Platten einer Diana Krall einreihen, obwohl sich Stefanies Liebe weniger aalglatten Produktionen zuwendet als vielmehr einer Club-atmosphärischen Aufnahmetransparenz. Wohltuend warm wird die fein modulierte Stimme von einem hervorragenden Jazzquartett begleitet, bis sich das Sonnenlicht akustisch im Raum verströmt - "Luz do sol". Faszinierende Lackerschmid-Eigenkompositionen und eigenständige Interpretationen von Klassikern wie "Cry me a river" runden das traumhaft schön ausgewählte Repertoire genial ab.
(Fränkische Nacht, Helmut Ölschlegl, 11/2002)


Deutschland hat eine neue Jazzsängerin! Die melancholischen Balladen der 25- jährigen Stefanie Schlesinger jagen den Zuhörern Schauer über den Rücken. Schlesingers Spektrum ist erstaunlich breit, mal brasilianisch, mal klassisch.
(FÜR SIE 11/2002)

Diplomsängerin darf sich die 25-jährige Stefanie Schlesinger mit vollem Recht nennen, denn mit diesem Titel hat sie ihre Ausbildung an der Augsburger Musikhochschule vor kurzem abgeschlossen. Aber keine Angst, das macht sich nicht unangenehm bemerkbar - Schlesinger ist rettungslos der klassischen Jazzballade und der sanften brasilianischen Welle verfallen. Da macht es sich natürlich ganz ausgezeichnet, dass Ehemann Wolfgang Lackerschmid nicht nur sein Vibraphon, sondern auch ein paar Kompositionen zu dieser Produktion mitgebracht hat, die auch mit brasilianischen Stimmungen liebäugeln. Hinzu kommt neben dem bewährten Trio Bob Degen, Isla Eckinger, Jarrod Cagwin - der brasilianische Gitarrist Pedro Tagliani, der aus Cartano Velosos „Luz Do Sol“ mit Schlesinger ein bezauberndes Duett formt, aber auch ansonsten spritzige Akzente setzt.
Und Schlesingers Stimme? Die ist über jeden Zweifel erhaben, intonationssicher und klar, aber eben auch sensibel und nuanciert, und wer der Meinung ist, dass 25-jährige zu einer Nummer wie „You Don´t Know What Love Is“ nichts beizutragen haben, kann sich sicher mit ihrer Interpretation anfreunden. Da schimmert auch so etwas wie Lebenserfahrung durch. Überhaupt scheint Stefanie Schlesinger kaum Berührungsängste vor so allerlei heiligen Kühen zu haben - Carla Bleys altem Schlachtross „Sing Me Softly Of The Blues“ hat sie kurzerhand einen neuen Text verpasst.
(Jazzthetik, Ulrike Proske 11/2002)

Ein - Mann - Orchester
....Was die gebürtige Bamberger Vokalistin mit ihrer zarten, klassisch ausgebildeten Stimme auszeichnet, ist vorallem eines: Sicherheit in allen Lagen. Wie vogelwild Lackerschmid auch immer mit seinen vier Klöppeln Themen spielte - oder besser: umspielte-, stets folgte ihm Stefanie Schlesinger intonationssicher.........daß sich ihr Repertoire in keine enge Jazz - Schublade stecken lässt...........Souverän übernahm Lackerschmid mit seinem Vibrafon die Rolle des Ein - Mann - Orchesters und bot Stefanie Schlesinger den nötigen Klangteppich für ihre Vokalkünste.
Augsburger Allgemeine, Allgäu Kultur 2 / 2003


Ein vortrefflicher Auftritt des Duos Schlesinger / Lackerschmid
.....Der Konzertabend löste ein, was er im Vorfeld versprochen hatte. Es wurde nicht eine Minute langweilig, nicht einen Moment lang hatte man das Gefühl einer Wiederholung, mit jedem Song gab es Neues zu entdecken, fanden Schlesinger und Lackerschmid zu anderen Formen des Ausdrucks. Die beiden Musiker nahmen das Publikum mit ihrer Musik gefangen, nicht zuletzt auch deshalb, weil sie unheimlich gut auf einander eingespielt sind. Wolfgang Lackerschmid ist dabei ein Musiker, dem jede Möglichkeit offen steht. Mit frappierender Technik bewältigt er schwierigste Passagen, stilistisch wird sein Spiel von vielerlei Einflüssen bestimmt...........seine fantastische musikalische Kompetenz bewies er in jedem Stück von neuem mit manchmal geradezu inventionsartigen Improvisationen und komplizierten polyphonen Engführungen.....Stefanie Schlesinger liefert dazu in jeder Hinsicht Bereicherndes. Ihre Stimme ist weich und sehr klar, in der Höhe ohne Schärfe, ihr Gesang ist lupenrein intoniert - und das war angesichts der oft chromatischen Tonfolgen und mit dem obertonreichen Vibrafon als Begleiter gar nicht so einfach. Mit „My funny Valentine“ bewies Stefanie Schlesinger schon im ersten Teil, daß sie sich hinter keiner ihrer großen Kolleginnen verstecken muss - eine wunderbare, kongeniale Interpretation...
Augsburger Allgemeine, Allgäu Kultur 3 / 2003

...und sie bewiesen einmal mehr, dass in sparsamer Besetzung die spannendsten Interaktionen stattfinden können. Stefanie Schlesinger bezauberte in der Moritzbastei mit klarer Stimme, sicherer Intonation und feiner, vergleichsweise zurückhaltender, Ausdeutung der Songtexte. Das perlende Spiel von Wolfgang Lackerschmid auf dem Vibraphon entfaltete sich sowohl begleitend al auch solistisch, im besten Sinne korrespondierend. In wunderlicher Metamorphose bezieht sich nun die junge, fast unschuldig wirkende Stimme der jungen Sängerin auf jenen Titel, den der Vibraphonist einst für den legendären Trompeter geschrieben und mit ihm in dessen letzten Lebensjahren gespielt hat: "Why Shouldn't You Cry". In Wolfgang Lackerschmids Spiel spiegeln sich Erinnerungen, zugleich verzweigt er das Thema mit dem Bewusstsein für die Improvisation als einer jeweils aktuellen Klangsprache in die Gegenwart. Faszinierend auch einer von Bakers Lieblingstiteln, "My Funny Valentine", in der filigranen Version für Vibraphon und Stimme. Für Sekunden wird man an die Kunst des Duos erinnert, wie sie Gary Burton und Chick Corea demonstriert haben. Doch Lackerschmids vielschichtiges und dabei stehts transparentes Spiel bleibt unvergleichlich. Im Dialog mit der jungen Sängerin wirkt es noch leichter, tönt es beschwingt und beflügelt. Zum Schluss bieten die beiden "Angel Eyes" im Fünfvierteltakt. Wie das geht? Sie haben einfach intensiv und klangsensibel in den Text und in die Melodie hineingehört. Das gilt für diesen wie auch für alle anderen Songs, die an diesem Abend zu hören waren.
Dr. Bert Noglik, Leipziger Volkszeitung 9/2003