TRIO Lackerschmid/Faller/Morello

Der deutsche Repräsentant des Vibraphons, Wolfgang Lackerschmid, in einem Gipfeltreffen mit dem Bassisten Sven Faller und dem Gitarristen Paulo Morello – ein Dreigestirn mit erfrischend neuer Perspektive.

Aus der transparenten Besetzung heraus entsteht ein spannendes Miteinander dreier gleichberechtigter Virtuosen – ein feuriges Geflecht aus Groove und Kontrapunkt, in dem sich Vibraphon, Gitarre und Bass zu immer wieder neuen Klangfarben mischen. Fein durchdachte Arrangements und improvisatorische Ausflüge halten sich wohl austariert die Waage.

LAFAMO

Wolfgang Lackerschmid – vibes ist seit den siebziger Jahren gleichermaßen als Vibraphon-Virtuose und Komponist erfolgreich. Besondere Aufmerksamkeit erfuhren u.a. seine legendären Duoaufnahmen mit Chet Baker sowie seine Zusammenarbeit mit Attila Zoller. Von Lackerschmid stammen zahlreiche Songs und Jazztitel, die sich im Repertoire vieler seiner Kollegen etabliert haben, weiterhin konzertante Werke für Orchester, Chor und viele andere Formationen, sowie Musik für Theater, Hörspiele und Filme. website

Sven Faller – bass ist es international erfolgreich gelungen, dem traditionellen akustischen Kontrabass-Sound neue melodische Facetten abzugewinnen. Er studierte am Mannes College of Music in New York City und machte sich dort nach seinem Studium auch einen Namen als Komponist und Arrangeur. 2005 gründete er mit Walter Lang und Gerwin Eisenhauer das Trio ELF, dem das renommierte amerikanische Downbeat Magazine 2011 eine ganze Seite widmete. website

Paulo Morello – guitar verfügt über eine sagenhaft breite stilistische Palette auf der Gitarre. Mit Triokollegen Lackerschmid verbindet ihn, dass er während seines Studiums in New York intensive Anregung von Attila Zoller empfing. International bekannt wurde Morello mit dem Bossa-Nova-Legends-Projekt: Hierbei gastierte er mit der Grammy-Gewinnerin Leny Andrade und dem Bossa Nova-Urvater Johnny Alf auf den bedeutendsten europäischen und südamerikanischen Jazzfestivals. „Paulo Morellos Gitarre klingt, als hätte es George Benson nach Rio de Janeiro verschlagen“, so die AZ München. website